"Saldorian Spell"
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Darkened Nocturn Slaughtercult – in deutschen Untergrundkreisen versetzt dieser Name schon lange das eine oder andere Kaltherz in einen hochtrabenden Doublebass Rhythmus. Das Dreigestirn unter der Regentschaft von Frontkeiferin Onielar liefert mit „Saldorian Spell“ ein dunkles, bitterböses, okkultes Underground Black Metal-Output der besonderen Art, ein gut 41 Minuten andauerndes blutrünstiges Schlachtfest für eine Anhängergemeinde die sich gerne mit Watain, Funeral Mist oder auch Mayhem beschäftigen. Knallhart ist das ganze somit, hübsch mit Blasts gepfeffert, gnadenlos und voller Gefühlskälte. So weit, so gut, auch mit einer Furie am Mikro als Alleinstellungsmerkmal, weibliche Blasphemie, sehr gerne.
Der Wiedererkennungswert gilt aber auch für das Material selbst. Keine Experimente weit und breit, es kreist dagegen der Hammer der Authentizität im betont eigenen Flair. Manches hätte man vielleicht schon etwas komplexer ausarbeiten und verfeinern können, Black Metal hat ja durchaus eine extravagante Komponente, die man hier vergeblich suchen wird. Doch manche schmückende Details lockern das Konzept insgesamt angenehm auf und verstärken – analog zum Frontcover - noch den mystischen Grundtenor von einem unbarmherzigen Old School-Gewitter auf hohem Niveau.
8/10 - CG
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